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Willkommen im Kirchengemeindeverband Seebergen

Unsere Jahreslosung für 2016:

Gott spricht: Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet.

Jesaja 66,13 (L)

 

Liebe Leserinnen und Leser,

neulich auf einer Fahrradtour entdecken wir in einem urgemütlichen kleinen Cafe diesen Vers:

     Wer Schmetterlinge lachen hört, der weiß, wie Wolken schmecken…

 

Eine Weile braucht es schon, um sich von dieser Weisheit anstecken zu lassen, denn auf dem ersten Blick scheint das recht komisch. Denn, hab ich mich das jemals gefragt, ob Schmetterlinge lachen können oder wie Wolken schmecken? Naturwissenschaftler könnten da sicher Auskunft geben, aber um solche Antworten geht es hier wohl nicht.

Vielmehr fühle ich mich durch diese Worte zu einer Leichtigkeit eingeladen, zu Augenblicken voller Lebensfreude und Neugier – wie eben jetzt im bevorstehenden Sommer besonders zu erleben ist.

Die Zeilen gehen übrigens noch weiter, wie ich dann im Internet entdeckt habe:

 

Wer Schmetterlinge lachen hört,
der weiß, wie Wolken schmecken,
der wird im Mondschein
ungestört von Furcht,
die Nacht entdecken.

Der wird zur Pflanze, wenn er will,
zum Tier, zum Narr, zum Weisen,
und kann in einer Stunde
durchs ganze Weltall reisen.

Er weiß, dass er nichts weiß,
wie alle andern auch nichts wissen,
nur weiß er was die anderen
und er noch lernen müssen.

Wer in sich fremde Ufer spürt,
und Mut hat sich zu recken,
der wird allmählich ungestört,
von Furcht sich selbst entdecken.

Abwärts zu den Gipfeln
seiner selbst blickt er hinauf,
den Kampf mit seiner Unterwelt,
nimmt er gelassen auf.

Wer Schmetterlinge lachen hört,
der weiss wie Wolken schmecken,
der wird im Mondschein, ungestört von Furcht,
die Nacht entdecken.

Der mit sich selbst in Frieden lebt,
der wird genauso sterben,
und ist selbst dann lebendiger,
als alle seine Erben.

Liedtext der Rockgruppe Novalis

 
   

 

Ich danke Gott für alles, was wir in dieser Sommerzeit genießen können. Jetzt ist leichter, Zeit zu finden, einfach da zu sein. Jetzt ist Gelegenheit, genauer hinsehen zu können und so die Wunder der Natur neu zu entdecken. Oder sich mal wieder was ganz anderes trauen, über den eigenen Schatten springen, andere Menschen kennen lernen…vielleicht beim Camp der Begegnung? Ich wünsche Ihnen einen schönen Sommer,

 

Ihre Pastorin

Anette Denner